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05.06 bis 13.06.2010        Fehmarn
Donaueschingen verlassen wir am Samstag bei schönstem Sommerwetter mit voll gepacktem Auto Richtung Fehmarn. Voll gepackt auch deshalb, weil wir viele Getränke bereits aus Frankreich mitgebracht haben um das Dosenpfand zu sparen. Bis auf einen stau in einer Baustelle war es eine ruhige Fahrt, was auch durch den sehr niedrigen Spritverbrauch bestätigt wurde. Der Sonntag stand dann im Zeichen von Arbeit: Unterwasseranstrich erneuern, Mast richten, und all die Kleinigkeiten vorbereiten, die zum Einwassern am nächsten Tag notwendig sind – dazu gehört zum Schluss auch das Schiff vom Winterstaub befreien. Mit einem Hochdruckreiniger und viel Wasser schaffe ich die Arbeit schnell, so dass wir genügend Zeit haben am Abend in unser fast schon „Stammwirtschaft „Zum goldenen Anker wieder die herrlichen Matjes mit Bratkartoffeln genießen können.
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14.06. - 21.06.2010 Fehmarn bis Figeholm
Ein sonniger Morgen, kein Lüftchen bewegt sich. Wir starten los und müssen natürlich motoren. Es soll W Wind sein mit 3- 4 Bft., na vielleicht wenn wir Fehmarn hinter uns gelassen haben. Es ist NW-Wind, aber nur mit 3-5 kn (1-2 Bft.) viel zu wenig, um zu segeln. Dafür steht eine alte Welle. So brum- melt der Motor bis wir die Südküste von Gedser passiert haben. Danach stellt sich SW Wind mit 10-13 kn ein – wir segeln bis nach Klintholm. Das Wetter zeigt sich von seiner guten Seite, der Himmel ist überwiegend blau, 2 Schweins- wale begegnen uns. Sie sind aber kamerascheu, denn als ich fotografieren wollte, waren sie nur noch unter Wasser – schade. Klintholm ist wie früher, hier hat sich nichts geändert, außer den Hafengebühren – sie betragen jetzt 25€. Unver- schämt hoch finden wir, und werden Klintholm aus unserer Liste der anzulaufenden Häfen streichen.
Start in Fehmarn
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22.06. - 28.06.2010  Figeholm bis Snedskär         
Pause heißt aber auch alles das, was am Schiff wieder gemacht werden muß, erledigen. Viel ist es nicht, aber saubermachen, Staub saugen, Wasser und Diesel auffüllen, Wanten nachspannen, Wäsche waschen und noch so ein paar Kleinigkeiten. Dazwischen gemütliches Zusammen- hocken mit den Freunden und anderen Gästen, morgens duschen, abends grillen. Und es bleibt auch die Zeit endlich Oskarsham zu besuchen. Mit dem Schiff wollten wir nicht hinfahren, da man im Stadthafen sehr unruhig liegen soll – wurde uns berichtet. Und das stimmt auch, denn direkt am Stadthafen verläuft eine Hauptstraße mit viel Verkehr. Die Altstadt, das heißt: ein paar alte Holzhäuser, ist schnell besichtigt, es sind nur 2 kurze Straßen, die man bequem zu Fuß ablaufen kann. Sonst ist nicht viel Sehenswertes und so kaufen wir noch Lebensmittel für die nächsten Tage in den Schären ein, gönnen uns ein leckeres Eis und fahren früh wieder zurück nach Figeholm.
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für uns beginnen hier die Schären
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29.06.- 05.01.2010 Snedskär – Stockholm
Wieder ein Sommertag – blauer Himmel und Sonnenschein, Wassertemperatur fast 18°C – fast „Badetemperatur. Aber wir lassen es sein, machen startklar und müssen erst einmal ca. 1 Std. motoren bis sich der Wind einstellt. Aber dann ist es ein feines Segeln. Vorbei an kleinen Inseln, dem Festland bis nach Oxelösund und dort wieder durch eine Passage. Danach kreuzen wir das Fahrwasser, welches nach Nyköping führt. Jetzt kommen uns auch wieder viele Schweden – hart am Wind - entgegengesegelt. Interessant sind die schmalen Durchfahrten. Hier heißt es nicht nur darauf aufzupassen, dem Ufer zu nahe zu kommen, sondern auch den Tiefgang zu beachten. In Broken kommen wir gerade zur Mittagszeit an. Das ist eine sehr gute Zeit, denn viele „Spätaufsteher" kommen erst jetzt „in die Gänge".
Werden diejenigen, die keine Hafen- gebühr bezahlt haben, abgeschossen?
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06.07.2010 – 10.07.2010 Stockholm bis Arholma
Der Montag zeigt einen bedeckten Himmel, das ist gerade richtig für einen Stadtbummel. Mit der Fähre fahren wir rüber in die Altstadt, die Gamla Stan und haben richtig gerechnet, denn es ist am Montagmorgen noch wenig Touristen- Betrieb. So können wir in aller Ruhe Schaufenster begucken, Fotos machen und uns an den alten Gebäuden erfreuen. Von der Altstadt kommt man direkt in die moderne Einkaufs Fuß- gängerzone. Wir folgen ihr bis zum Ende - ohne etwas zu kaufen!! Auch auf eine Besichtigung des Reichstages ver- zichten wir, sehen uns lieber wieder mal die schöne deutsche Kirche an. Am Nachmittag – mit freiem Eintritt für über 65- jährige-– sehen wir uns die Fahrgeschäfte des direkt neben unserem Hafen befindlichen Vergnügungsparks Gröna Lund an.
Stockholm - Vergnügungspark
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11.07. - 20.07.2010   Arholma bis Trosa
Als wir aus der Bucht von Arholma um 8:30 Uhr losfuhren, zählen wir mehr als 25 Ankerlieger, dazu die Schiffe, die dicht gedrängt am Steg lagen, und noch einige an den Felsen, mit anderen Worten: gut besucht. Hatten wir auf NE Winde ge- setzt, so wie uns der Wetterbericht vorhergesagt hatte, so sehen wir uns getäuscht – Wind gleich Null (aus allen Rich- tungen), das Wasser spiegelglatt. Aber immer noch besser ohne Wind zu motoren, als gegen den Wind, so trösten wir uns. Heute Morgen sind noch nicht viele unterwegs und wenn, dann sind es Finnen, die auf dem Weg nach Stockholm sind. So lassen wir gemütlich fahrend die schöne Landschaft an uns vorbeiziehen. Mittags erreichen wir unser Ziel, die als Bastion ausgebaute Insel Siaröfortet – Kyrkagarden. .
Begegnung mit der AIDA im Fahrwasser nach Stockholm
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21.07. – 28.07.2010 Trosa bis Figeholm
Ein Stopp von einem Tag – eigentlich nur einem halben Tag – hat gereicht um 3 Maschinen Wäsche zu waschen, einzukaufen, Wasser zu tanken. Damit waren alle wichtigen Dinge erledigt, damit wir die nächsten Tage wieder autark in den Schären bleiben können. Nur mit dem Internet, das funktionierte immer noch nicht. Die Signalstärke war zwar ausreichend, aber das Netz fiel immer wieder aus. So konnte ich zwar in der Bibliothek alle e-mails erledigen, aber meine homepage nicht aktualisieren. Unser schwedischer Nachbarlieger meinte dann, dass er mit einem USB Stick, Telia als Telefon-Provider und einem Monatsvertrag, bislang keine Probleme hatte. Mal sehen für das nächste Jahr.
Da braut sich was zusammen
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29.07.2010 - 07.08.2010  Figeholm - Hällevik
Figeholm ist für uns immer der Einstieg und auch der Aus- klang in und aus dem Schärengebiet. Für andere wohl auch, denn hier werden jetzt die Schlauchboote geputzt, zusammen- gelegt und verstaut – bis zum nächsten Jahr. Von Figeholm bis Fehmarn bleiben wir dann überwiegend in Häfen. Schwim -men ist vorbei und meistens auch das schöne Wetter – wie im Moment. Von Südschweden und von Estland haben sich 2 Tiefs in unserer Höhe vereint und ziehen nun gemeinsam weiter nach Mittelschweden. Das Barometer war gestern (Mittwoch) bis auf 995 gefallen und heftiger Regen prasselte die ganze Nacht herunter. Und das nächste Regentief ist bereits über Kattegatt, Dänemark und Südschweden im Anzug und trifft uns am Donnerstag voll.
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Figeholm gefällt uns immer wieder sehr
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08.08. - 16.08.2010  Hällevik - Fehmarn
In der Nacht hat der Wind auf Nord gedreht, wie stark er „draußen" bläst, können wir hier im geschützten Hafen von Hällevik am Morgen nicht beurteilen. Angesagt waren jeden- falls bis 9ms (18kn oder 5 Bft.) und dazu Regen den ganzen Tag. Wir haben uns zu einem frühen Start (7 Uhr) entschlos- sen, denn morgens bläst der Wind meist weniger und nimmt erst gegen Mittag zu. Und solange es nicht stark windet, ist es angenehmer über die flachen „Hanö Bänke" zu fahren. Wir haben richtig gerechnet: Erst kommt der Regen – leichter Fiesel – dann nimmt der Wind zu und erreicht gegen 11 Uhr 18 kn. Aber bei dem Kurs kommt er halb schräg von hinten (achterlich) und schiebt super. Wir laufen nahezu immer mit über 6,5 bis 7,5 kn Fahrt.
Das sieht nicht nur lecker aus, es schmeckt auch so
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Ostseetörn 2010
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