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Lucky STAR ![]() ![]() www.luckystar-ds.de ![]() 22.06. - 28.06.2010 Figeholm – Snedskär Pause heißt aber auch alles das, was am Schiff wieder gemacht werden muß, erledigen. Viel ist es nicht, aber saubermachen, Staub saugen, Wasser und Diesel auffüllen, Wanten nachspannen, Wäsche waschen und noch so ein paar Kleinigkeiten. Dazwischen gemütliches Zusammenhocken mit den Freunden und anderen Gästen, morgens duschen, abends grillen. Und es bleibt auch die Zeit endlich Oskarsham zu besuchen. Mit dem Schiff wollten wir nicht hinfahren, da man im Stadthafen sehr unruhig liegen soll – wurde uns berichtet. Und das stimmt auch, denn direkt am Stadthafen verläuft eine Hauptstraße mit viel Verkehr. Die Altstadt, das heißt: ein paar alte Holzhäuser, ist schnell besichtigt, es sind nur 2 kurze Straßen, die man bequem zu Fuß ablaufen kann. Sonst ist nicht viel Sehenswertes und so kaufen wir noch Lebensmittel für die nächsten Tage in den Schären ein, gönnen uns ein leckeres Eis und fahren früh wieder zurück nach Figeholm. Hat der Sommer angefangen?? Die Regenwolken haben sich verzogen und einem blauen Himmel Platz gemacht. Und für die nächsten Tage sieht es auf der Wetterkarte auch trocken aus. 17°C und mehr sind angesagt!!!! Aber dafür ist nur wenig Wind und so motoren wir - mehr als wir segeln - bis nach Idö. Gut, dass wir früh dort sind, denn so bekommen wir für alle 3 Schiffe einen Liege- platz längsseits und brauchen nicht das „Geschäft mit einer Muringleine zu machen. Die kleine Insel Idö mit dem schönen Restaurant ist immer einen Stopp wert. Und der Besitzer hat seit unserem letzten Besuch auch noch einiges verbessert. So sind die 140SK gerechtfertigt und Strom (40SK) brauchen wir bei dem schönen Wetter auch nicht. Strahlende Sonne vom blauen Himmel lässt uns früh aufwachen und dementsprechend früh zur nächsten Etappe auf- brechen. Aber man kann ja nicht alles haben, schönes, warmes Sommerwetter und dazu den passenden Wind. Der stellt sich erst kurz vor Mittag ein, als wir nur noch wenige Meilen von Stugvig entfernt sind. 3 Std. motoren, 2 Std. segeln ist für den herrlichen Tag auch nicht schlecht. In Stugvig, eine Anlage von Schwedischen Kreuzerverband, sind schon viele Segler und es scheint uns schon voll zu sein. Wir werden vom Hamnwart an einen Platz eingewiesen und dabei erfahren wir, dass für heute und morgen noch ca. 60 Schiffe zum Mittsommer Fest erwartet werden!!!! Da bin ich aber mal gespannt, wo die noch festmachen werden. 6 ankommende Schiffe zähle ich in der Zeit, in der wir unser Mittagsvesper einnehmen – und alle finden einen Liegeplatz – sollte man sagen „in der 1. Reihe? Denn alle die am Nachmittag kamen, wurden hinter der 1. Reihe festgemacht. Jetzt wissen wir auch, weshalb die Bojen so weit weg liegen. Freitag, der 25.06. ist Mitsommer. Und damit der „Maibaum geschmückt werden kann, werden von den Frauen Blumen auf der nahen Wiese gepflückt und die Männer haben das Baumgrün zu beschaffen. Dann wird traditionell von Frauen und Kindern der Baum geschmückt, 2 Kränze geflochten und das fertige Werk aufgestellt. Danach gibt es Tanz um den Baum und in großer Runde Kaffee und Kuchen. Auch hier traditionell Erdbeer-Kuchen. Der weitere Nachmittag vergeht mit einer Ratespiel-Rally, wozu ein mit gelben Bändern gekennzeichneter Weg abgeschritten werden muss, um zu den einzelnen Stationen und Fragen zu kommen. Wir versuchen uns auch, scheitern aber an der Sprachbarriere – zu viele Worte sind uns unbekannt. Der Abend vergeht mit Essen und Gesang in großer Runde und anschließendem Tanz. Wir haben uns darauf eingestellt erst am Sonntag weiter zu segeln, weil wir glauben, dass an dem nächsten von uns anzusteuernden Platz noch viele, die den Tag zum ausschlafen benützen werden, geblieben sind (wie hier auch). Der Sonntagmorgen beginnt mit blauem Himmel – also doch Sommeranfang?? – dafür kein oder fast kein Wind. Gut, das macht auch nichts, denn mit 1 Std. motoren sind wir in Fyrudden und dort wollen wir sowohl einkaufen, als auch Wasser nachfüllen. Diesel auftanken, da sind wir noch skeptisch, denn so früh in der Saison wurde bestimmt noch nicht viel getankt und die Chance, dass man schlechten Diesel bekommt ist groß. Hier treffen wir auch auf die 3 dänischen Schiffe, die gestern schon abgefahren sind. Eigentlich wollten sie ja nach Harstena, aber vielleicht kommen sie nachher doch nach Hoskö…??? Die letzten 4sm können wir segeln und sind eigentlich zu früh in Hoskö, denn erst nachdem wir angelegt haben, fahren die meisten Schweden erst los. Frischer geräucherter Lachs zum Mittag, da kann man nicht meckern, dazu Sonne pur und warm. So kann es ruhig weiter gehen. Und es geht so weiter – zumindest auch am Montag. Blauer Himmel, Sonnenschein und „warmer Wind aus SE. Es ist segeln „in der Badehose. Und für den schönen Wind ist die Strecke nach Snedskär (17sm) eigentlich zu kurz. Auf der von uns so genannten „Schärenautobahn (weil hier im Hochsommer ein Verkehr, wie bei uns auf der Autobahn ist) kommen uns bereit viele Segler auf dem Weg nach Süden entgegen. Sie haben es heute schlechter, müssen gegen den Wind. Wir freuen uns die Landschaft mal ohne „Motorengebrumm genießen zu können. Im Segelclub in Snedskär ist man immer herzlich willkommen und gleich wird uns erzählt, dass sie ab diesem Jahr sogar über eine Sauna verfügen – aber bei dem Wetter ist die Sauna nicht notwendig – Renate sucht statt dessen Schatten. Das Clubhaus liegt auf einem kleinen Felsen und von dort kann man beobachten, wie die Sonne langsam hinter dem Kernkraftwerk versinkt und ihre Strahlen im Wasser widerspiegeln. Figeholm ist für uns der Einstieg zu den Schären zu Mitsommer wird über die Toppen geflaggt Idö besuchen wir gerne Sonne, Wind aus der richtigen Richtung, was will man mehr?
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