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Lucky STAR ![]() ![]() www.luckystar-ds.de ![]() Vom 12.06. – 15.06.2011 Fehmarn Noch sind wir in Donaueschingen, tragen alles zusammen, was mit aufs Schiff und zum Törn soll. Und das ist nicht gerade wenig, 7 Bananenkisten stehen schon fertig zum Transport im Keller. Dazu noch guter französischer Rotwein, Bier in Dosen und Wasser in Plastikflaschen. Warum nehmen wir Getränke von hier mit, wo wir die doch auch in Fehmarn kaufen könnten? Ganz einfach: in Frankreich muss auf Dosen und Plastikflaschen kein Pfand bezahlt werden und so entfällt der Rücktransport des Leergutes. Kein Wunder also, wenn das Auto wieder voll wird, wenn wir am Sonntag nach Fehmarn fahren. Noch stört uns das regnerische Wetter nicht, der Regen wurde dringend ge- braucht. Aber schöner wäre es schon, wenn wir zum Einwassern, Mast stellen und Ausrüsten keinen Regen hätten. Das hatten wir bereits im letzten Jahr, braucht also keine Wiederholung. Und außerdem ist alles bei Sonnenschein viel schöner und man ist gleich viel besser auf den Törn eingestimmt. Sonntag: kein Regen, Sonnenschein auf der ganzen Strecke von Donau- eschingen bis Fehmarn. Verkehr: mäßig und sogar an den Baustellen kein Stau. So sind wir bereits kurz vor 16 Uhr in Fehmarn. Was tun? Klar, nur alle Sachen, die in der Ferienwohnung gebraucht werden, auspacken und dann geht die Arbeit mit dem Unterwasseranstrich los. Da unser Schiff in der hintersten Ecke der Halle stand, war auch nur wenig Licht vorhanden. So bringe ich den Unterwasseranstrich im Licht meiner guten LED Taschenlampe auf. Kein großes Problem, denn der Anstrich ist wirklich leicht mit einer Rolle zu machen. Und wie ich am nächsten Tag bei Sonnenschein feststelle, habe ich ganz gleichmäßig aufgetragen. Der Montag ist richtiger Arbeitstag. Denn um die Fäkalleitungen (Toilette bis zum Tank) auszubauen, muss ich alles aus der Backskiste ausräumen und schiere Verrenkungen machen, um den doch sehr störrischen ca. 1,5m langen Schlauch durch alle Schottdurchbohrungen hin- durch zuziehen. Ja und Wasser ist auch noch in dem Schlauch und die Fäkal- förderpumpe muss auch ausgebaut werden, um die Rückschlagventile aus- zutauschen. Die Arbeit ging aber mit viel schwitzen trotzdem schnell vonstatten und kaum zu glauben: mittags war fast alles wieder eingebaut. Renate hat derweil einiges in Burg erledigt und ist erstaunt, dass ich schon so weit mit meiner Arbeit gekommen bin. Am Nachmittag wird dann noch den Mast gerichtet und – eigentlich ist das Schiff bereit zum Einwassern am Dienstag Nachmittag. Auch das ging schneller als geplant, denn Hans kommt kurz nach 8 Uhr morgens vorbei und fragt: „Wie sieht es aus, soll ich Euch auf dem Waschplatz ziehen zum Abspritzen und dann in ½ Std. zu Einwassern und Mast stellen?" OK. Dann mal flott noch das Beiboot zusammenlegen, alles so weit auf dem Schiff aufräumen und am Mast noch die 3-Farben Laterne und die UKW-Antenne montieren. Und dann ging es ruck zuck: am Waschplatz das Schiff vom Winter- staub befreien, anschließend Einwassern und Mast stellen, dann kommt auch schon unser Motor-Service und befreit den Motor vom Winter-Glysantin, Probe- lauf des Motors – alles o.k. Kaum ist das fertig, kommt Arno: „kommt schnell, da ist gerade hinter mir ein Platz frei geworden". Also los und hin. So haben wir einen schönen Platz mit kurzem Weg zum Einladen. Aufatmen geht nicht, denn jetzt brennt Renate darauf Kiste für Kiste ins Schiff gebracht zu bekommen und auszuladen – einzuräumen. Und ich?? Ja, da ist der Großbaum anzubringen, die Wanten richtig zu verspannen, alle Leinen einzuscheren, Segel anzuschla- gen, und, und, und – dazu ist es sommerlich warm und wir schwitzen. Aber am Abend ist alles aus dem Auto ausgeladen und im Schiff verstaut!!!! Was ist am Mittwoch noch zu tun?? Großes einkaufen von Getränken und Lebensmitteln. Dann noch 2 mal Diesel von der Tankstelle holen (40 ltr.), versuchen einen Nachschlüssel für das Steckschott-Schloss zu bekommen (ging aber nicht, da der französische Rohling nicht so schnell zu beschaffen war), dann noch diverse „Kleinigkeiten" erledigen, Undichtigkeit an der WC Pumpe, Undichtigkeit an der Heckdusche, Test von Funk, GPS, Plotter, Elektronik, Selbststeueranlage und, und, und. Für alle, die noch nie ein Schiff vom „Winterschlaf" geweckt haben: es ist einiges zu tun. Aber gut, wenn man dann am Abend gemütlich in der Plicht, ein Glas Wein vor sich, sitzen kann und feststellt: alles ist klar zu Start. Jetzt noch mal hören und im Internet nach der Wettervorhersage forschen. Natürlich hat jeder wieder mal seine eigene Vorstellung wie morgen das Wetter wird. Von leichten Winden um SE über leichter W-Wind bis zu Regen, Gewittern und entsprechenden Windböen. Also, da warten wir mal ganz ruhig ab, wie es morgen früh beim Start aussieht. Und wenn nichts dazwischen kommt, fahren wir morgen nach Klintholm Mast stellen So sieht es beim Einräumen aus im WC-Raum muss noch ein neuer Halter angebracht werden ![]() ![]() ![]()
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