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Logbuch 2011
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Vom 12.06. – 15.06.2011 Fehmarn
Noch sind wir in Donaueschingen, tragen alles zusammen, was mit aufs Schiff und zum Törn soll. Und das ist nicht gerade wenig, 7 Bananenkisten stehen schon fertig zum Transport im Keller. Dazu noch guter französischer Rotwein, Bier in Dosen und Wasser in Plastikflaschen. Warum nehmen wir Getränke von hier mit, wo wir die doch auch in Fehmarn kaufen könnten? Ganz einfach: in Frankreich muss auf Dosen und Plastikflaschen kein Pfand bezahlt werden und so entfällt der Rücktransport des Leergutes. Kein Wunder also, wenn das Auto wieder voll wird, wenn wir am Sonntag nach Fehmarn fahren.
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Mast fertig machen - Antennen montieren
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16.06. – 26.06.2011  Fehmarn bis Figeholm
Donnerstag: Das hört sich ja gar nicht gut an – es ist 5 Uhr und Regen trommelt auf das Schiff. Wir sind beide wach, aber sollen wir bei dem „Mistwetter" schon aufstehen und dann auch noch losfahren???? Eigentlich nein, also noch mal rum- gedreht und versucht zu schlafen. Ging aber nicht, also doch aufstehen und… der Regen hört sich schon viel leiser an. Ab 6 Uhr gibt es in 200m Entfernung in einem kleinen Laden frische Brötchen. Aber um 06:05 Uhr muss ich kräftig klopfen, damit mir aufgemacht wird – wahrscheinlich hat der Besitzer nicht gedacht, dass so früh bei Regen jemand kommt. Dafür sind die Brötchen noch gut ofenwarm als ich am Schiff bin. Derweil hat Renate bereits den Frühstückstisch gedeckt – es regnet nur leicht aber alles ist grau in grau. Wollen wir wirklich losfahren und gleich am 1 Tag Regen, schlechte Sicht und dazu auch noch Gegenwind haben???
Wir fahren doch los
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27.06. -05.07.2011 Figeholm bis Trosa
Normalerweise würden wir in Figeholm mindestens einen Tag Pause machen. Normalerweise. Aber durch die vielen unfreiwilligen Pausentage und dadurch, dass Renate in Kristianopel die Gelegenheit hatte Wäsche zu waschen und dadurch, dass sie nach unser Ankunft auch noch einkaufen konnte (der CoOp hat auch am Sonntag bis 18 Uhr auf), haben wir alles, was notwendig war, erledigt. Und was noch nicht war, wie Wasser und Diesel aufzufüllen, wurde auch noch am Nachmittag gemacht. So stand der morgigen Weiter- fahrt nichts mehr im Wege. Und außerdem, es wird Sommer, der kalte Wind ist einem warmen Sonnenschein gewichen. Es scheint zu stimmen, was die Schweden sagen: nach der Mittsommer Feier kommt der Sommer.
unser Empfang in Stugvik
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06.07. - 12.07.2011 Trosa bis Härsö
Wohin wollen wir von hier fahren? – Nach Fifång, ist doch klar, oder??? Und bei dem leichten NE Wind segeln wir auch – endlich mal wieder. Nur mit der Geschwindigkeit kann ich mich nicht anfreunden – wie auf dem Bodensee, wir driften mit 1,5 bis 2,5 kn dahin. Als der Wind dann bei einer Passage zwischen 2 kleinen Inseln ganz einschläft, denken wir schon: wieder motoren. Aber nein, der Wind hat sich nur eine neue Richtung ausgedacht und frischt richtig auf. So sind die letzten Meilen bis in die Bucht von Fifåmg richtig schönes Segeln mit entsprechender Lage.

Fifång ist nicht einmal voll, ein paar Segler, die an der Steganlage liegen, ein paar, die an den Felsen festgemacht haben und ein paar, die ankern. Auch hier hat sich nichts seit unserem Besuch nichts verändert.
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so macht segeln Spaß
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13.07. - 20.07.2011 Härsö bis Snedskär
Wir haben dem Wetterbericht, der für die Nacht N-NW Wind angesagt hat, nicht getraut. Die Folge: der N und NW Wind kam in der Nacht und es wurde unruhig, da die Bucht für diese Windrichtung hin offen ist. Aber da ich die Ankerleine vorsorglich mit einem sog. Reitgewicht beschwert hatte, war nichts zu be-fürchten. Dennoch wäre es besser gewesen in Malma Kvarn zu bleiben, das gegen diese Winde absolut geschützt ist.

Wir sind bereits um 7 Uhr in der Frühe startklar, helfen aber noch einem Einhand-Segler, der gerade ankommt – sein Hund muss „Gassi gehen – anzulegen. Nicht so leicht bei dem Seitenwind. Danach nutzen wir den N – NW – W Wind, um soweit wie möglich segelnder Weise nach Nynäshamn zu kommen. Für den Nachmittag wurden SE- Wind gemeldet, und der wäre auf der Strecke mal wieder gegen uns.
einer unserer Lieblingsplätze - Härsö
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21.07. - 27.07.2011 Snedskär bis Figeholm
Gestern haben wir noch große Pläne darüber gemacht, was wir heute unternehmen können. Bei dem vorhergesagten N- Wind natürlich Weitersegeln. Wohin? Wir wollten zum „Fischer" nach Håskö-Lisselön. Da würde man auch gut bei N -Wind liegen können. Das war gestern. Und heute??? Seit mindestens 6 Uhr ist das Trommeln von Regen zu hören – alles grau in grau. Wo kommt der Regen her?? Und zudem wird auch noch N-Wind bis zu 10ms und mehr angesagt. Da wird nicht lange gefackelt, da bleiben wir hier.

Den ganzen Vormittag regnet es und erst am Nachmittag sind Regenlücken vorhanden, die wir gleich mal nutzen, um die Füße ein wenig zu vertreten und andere Segler, die wie wir ebenfalls auf Grund des Wetters hier geblieben sind zu treffen. Der Regen ist offensichtlich vorbei.
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die Bucht von Äppelkrok
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28.08. - 06.08.2011 Figeholm bis Hällevik
Vom angesagten Starkwind ist hier nichts zu spüren, ein laues Lüftchen weht und veranlasst einige auszulaufen. Später folgt die Information von einem Holländer, der zurück kommt: im Kalmar Sund haben sich ganz schöne Wellen aufgebaut – kein Wunder nach Norden hin ist es offen. Und der Wind ist gute 6 Bfd. Kaum zu glauben, wenn sich hier nicht einmal die Äste bewegen. Wir hatten den Tag aber so- wieso eingeplant als Pausentag mit Wäschewaschen und Schiff aufräumen / umräumen und sonstigen Arbeiten. So lassen wir es auch ruhig angehen, beobachten wie dunkle Regen Wolken schnell dahinziehen aus denen nur ab und an ein Fieselregen kommt.
Regentag = Computertag - Gelegenheit die Internetseiten zu aktualisieren
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08.08. - 23.08.2011 Hällevik bis Fehmarn
Sonne weckt uns, das Tief scheint vorüber, zumindest ist das Barometer wieder gestiegen. Den Gang zur Dusche nutzt Renate gleich um eine Maschine Wäsche zu starten – 15 SEK (ca. 1,7 €) für Waschmaschine und das Gleiche noch mal für den Trockner – ist nicht zu viel.

Wir fahren mit dem Bus um 12:49 Uhr nach Sölvesborg. Die Busroute ist eine richtige Besichtigungstour – über Noger- sund (Fährhafen für die Fähre nach Hanö) geht es weiter nach Hörvik, Krokås, Mjällby nach Sölvesborg. So sehen wir gleich noch 2 weitere Häfen, die wir aber als zu klein ein- stufen. Sölvesborg hat zwar einen guten Prospekt in dem so manches Sehenswerte aufgeführt ist, aber es ist halt eine typische Kleinstadt, mit netten Häusern, Geschäften, mit gut besuchten Straßen-Lokalen und einer aus dem Mittelalter stammenden Kirche.
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das Hällevik Trad-Jazz-Festival beginnt
Ostseetörn 2011
Törnverlauf auf der Karte zeigen.....>>